| Fasziendistorsionsmodell
( FDM ) FDM ist ein eigenständiges Diagnose- und
Behandlungssystem, welches auf einem völlig neuen Modell medizinischen Denkens basiert. Das FDM ist ein anatomisches Modell, demzufolge Läsionen des Stütz-
und Bewegungsapparates als eine oder mehrerer (der insgesamt sechs)
Fasziendistorsionstypen betrachtet werden.
Ein Beispiel:
Muskelzerrung In der traditionellen orthopädischen
Diagnose versteht man unter einer Muskelzerrung einen Riss der Muskelfasern. In dem orthopädischen Modell wurde das
Gewebe verletzt und bedarf etwas Zeit zum Ausheilen. Dies erfolgt mittels Entlastung und
Ruhigstellung. Dadurch entsteht Kraftverlust, Nebenrisiken der Ruhigstellung (z.B.
Thrombosen) und Funktionseinschränkung für einen längeren Zeitraum. Die Behandlung nach
FDM basiert auf der Annahme das muskelnahe Faszienbänder, die ihren Ursprung und Ansatz
zu beiden Seiten des Muskels haben und auch direkt durch den Muskel hindurch laufen
restrukturiert werden können. Das FDM hat eine andere
Betrachtungsweise der Verletzungen. Ein verstauchter Knöchel ist z.B. eine Kombination
aus verschiedenen Faszienverletzungen. Der Knöchel ist nach einer oder wenigen
Behandlungen wieder voll belastbar und es die Umknickneigung ist anschließend sehr
gering. Das Behandlungsgebiet des FDM ist sehr
vielfältig. Es lässt sich bei allerlei Beschwerden des Bewegungsapparates einsetzen und
bietet eine Alternative zu den bekannten Behandlungsmethoden. |